Die Intima-Media-Dicke der Karotiden kann bei Typ-2-Diabetikern das Risiko für Gefäßkomplikationen gut vorhersagen.

Typ-2-Diabetiker müssen der Gruppe der kardiovaskulären Hochrisikopatienten zugeordnet werden: Für die hohe Sterblichkeit in dieser Patientengruppe sind vor allem die durch Erkrankungen der großen Gefäße ausgelösten Komplikationen verantwortlich. Von entsprechender Bedeutung ist daher die kardiovaskuläre Risikostratifizierung. Die Messung der Intima-Media-Dicke (Dicke der innereren Gefäßwand) im hochauflösenden Ultraschall ist eine geeignete Methode, um das Risiko einer Gefäßkomplikation abzuschätzen. Dies wurde in mehreren prospektiven Studien untersucht und bestätigt.

Hoher Blutdruck schlägt auf das Denkvermögen

Bei vielen Patienten wird der Hochdruck erst erkannt,wenn es bereits zu Organschäden gekommen ist.55 % aller Personen mittleren Alters weisen erhöhte Blutduckwerte auf. Als ideal und optimal gelten Werte von 120/80 ,als normal von 130/85 und als hochnormal Werte bis 140/90 mmHg.Letzterer Wert darf keinesfalls überschritten werden. Für die Arterien bedeutet hoher Blutdruck einen Dauerstress mit der Folge der Verdickung  und Steife sowie Verkalkungen bis hin zu Einengungen und Verschluß. Dies bedingt Durchblutungsstörungen und Erkrankungen der Nieren,des Herzens(Herzinfarkt) und des Gehirns (Schlaganfall).

Schon im Vorfeld der Erkrankungen ,wenn noch keine Beschwerden vorliegen,lassen sich Organschäden nachweisen. Allgemein wenig bekannt ist,dass Hochdruck,auch wenn kein Schlaganfall eingetreten ist,kognitive Störungen,Verlust des Denkvermögens bis hin zur Demenz hervorrufen kann.Ist die Demenz eingetreten lässt sie sich kaum korrigieren. Um so wichtiger ist es ,durch eine sachgerechte Hochdrucktherapie (s.Zielwerte)den Verfall der kognitiven Fähigkeiten vorzubeugen.

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